Unser Standpunkt zum aktuellen Thema Sonderbaugebiet Reiterhof

 

 

Ein Projekt, gegen das wir uns momentan wenden, weil es Baunach weniger lebenswert macht, ist die Errichtung eines Reiterhofes im Westen von Baunach.

 

Wir wollen damit die 2016 gegründete Bürgerinitiative fortführen, die bei der Stadt Baunach zweimal ausführlich Widerspruch gegen die Änderung des Flächennutzungsplans eingelegt hat.

Unsere Hauptargumente dagegen sind folgende:

  • Ein beliebtes Naherholungsgebiet, in dem täglich viele Baunacher unterwegs sind, wird stark beeinträchtigt. Vor allem Kinder (Skateranlage unmittelbar angrenzend) können sich nicht mehr gefahrlos in diesem Gebiet bewegen.

  • Verschärfung der Verkehrssituation auf dem Röderweg.
  • 150 m Abstand zur Wohnbebauung kann im Hinblick auf Emissionen und Immissionen durch Pferdehaltung bei der vorherrschenden Windrichtung keinesfalls ausreichend sein.

  • Die Interessen eines kleinen Vereins werden vor die Interessen der Bevölkerung eines großes Wohngebiets gestellt.

  • Die ausgewiesene Fläche eignet sich nur für 4-5 Pferde (lt. Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten).

 

Unser Standpunkt zum Neubaugebiet Röderweg-Süd

Wir stehen dem Neubaugebiet Röderweg-Süd sehr kritisch gegenüber, da es ebenfalls das Naherholungsgebiet einschränkt und die Verkehrssituation verschärft. Außerdem, warum sollen jetzt, wo mit der Erarbeitung eines städtischen Entwicklungskonzepts (ISEK) begonnen wird, solche Entscheidungen fallen?

Anstatt Erschließung durch eine Stichstraße wie vom Planer vorgeschlagen, die am wenigsten kostet und am wenigsten Flächen verbraucht, wünschen sich einige Stadträte (wessen Interessen vertreten sie?) eine Ringstraße mit Ausbau des Röderwegs. Dazu ist anzumerken, dass das Landschaftsschutzgebiet nicht wie im Stadtrat behauptet wurde, südlich des Röderwegs beginnt, sondern diesen bereits mit einschließt. Damit verbietet sich der Ausbau von selbst. Der gern zitierte Lückenschluss Örtleinsweg - Röderweg ist, wenn man die landschaftlichen Gegebenheiten betrachtet sowieso völlig unrealistisch. Das im Stadtrat vorgetragene Argument, dass die Kosten für ca. 80 m Ausbau des Röderwegs schließlich die Baubewerber tragen müssten, finden wir eine Unverschämtheit.